Fluoridierung

Durch die Fluoridierung (=Härtung) werden die Zähne weniger durch Säure aus Plaque oder Nahrung angegriffen. Außerdem beeinträchtigen Fluoride den Stoffwechsel der Bakterien im Zahnbelag. Gerade frisch in die Mundhöhle durchbrechende Zähne bei Kindern sind besonders kariesanfällig. Problematisch sind bei älteren Menschen freiliegende Wurzeloberflächen, besonders bei eingeschränkter Mundhygiene und bei der Einnahme von Medikamenten, die den Speichelfluss vermindern. Hier ist eine Intensivfuoridierung angezeigt. Dazu wird ein Medikamententrägers für jeden gefährdeten Kiefer individuell angefertigt, die mit dem Medikament beschickt, über die Zähne gestülpt, getragen werden. So können Fluoride oder antibakterielle Medikamente längere Zeit auf die Zähne einwirken. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten für die Anfertigung solcher Schienen im Regelfall je nach Tarifvertrag. Im Leistungskatalog von gesetzlichen Krankenkassen ist diese Therapie nicht enthalten. Die Kosten hierfür bewegen sich in einer Größenordnung von ca. €100 je Kiefer.

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